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Hunde suchen Freunde

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Wie es so gekommen ist

Die Geschichte wie Suza in die Niederlande kam und wie der AktionStreunerhunde angefangen hat

(von Linda Taal, Gründerin von AktionStreunerhunde)

 

In 1995 wünschten wir uns einen Hund. Leider fanden wir in den Tierheimen in den Niederlanden keinen, der in unsere Familie gepasst hätte. Und dann kam Kanjer: ein Rüde von sechs Monaten, gefunden in Katar (Arabien) auf einem Fabrikgelände, angebunden mit Draht und gequält und die Menschen wollten Kanjer nun essen. Ein holländischer Mitarbeiter dieser Firma nahm Kanjer einfach mit, versorgte ihn in seinem Zimmer über eine Woche.

Als dieser Mann dachte, Kanjer sei ein toller Haushund ist er mit Kanjer zum Tierarzt gefahren, ließ ihn impfen, setzte ihn ins Flugzeug und ließ ihn zu seiner Frau fliegen, damit diese ein richtige Zuhause für Kanjer suchte. Nun kam Kanjer zu uns über ein Wochenende. Es sollte getestet werden, ob alles klappe und er blieb natürlich bei uns.

Kanjer ist 100%ig zutraulich, lieb, verschmust und kann überall hin mitgenommen werden, egal wohin wir gehen oder auch fahren. Kanjer ist total gutmütig zu unseren Katzen und auch unserem Kind gegenüber – auch wenn er viel Schlechtes erlebt hat in seiner Jugend……. Fünf Jahre später wünschten wir uns noch einen Hund. Wieder starteten wir eine Reise durch die Tierheime und wieder konnten wir uns für keinen entscheiden. Dann schauten wir ins Internet und kamen zu den Seiten von AAI. Dort sahen wir ein sehr schönes Mädchen namens Lulu, sie war sechs Monate und sie eroberte unsere Herzen im Sturm.

Lulu war als Baby mit ihrem Bruder und ihrer Schwester in einem Wald in Istanbul gefunden worden und war schon eine Zeit im Büro des Istanbuler-Tierheims. So war sie also Menschen schon gewöhnt. Ihre Geschwister waren inzwischen schon in die Niederlanden vermittelt worden. Bei Lulu gestaltete sich die Sache schwieriger. Lulu war krank, sie hatte ein Magen-Darm-Problem und sie brauchte ständig Medizin.Die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Istanbuler-Tierheimes haben getest wie Lulu (wir nannten sie schon Luca) sich mit Katzen und Kindern verträgt und ob sie Auto fahren möchte. Die Teste verliefen positiv. Dann besuchten wir auch noch die Schwester von Luca und sie war eine tolle Hündin und so haben wir uns dann endgültig für Luca entschieden. Nun musste ein Flugpate gefunden werden (Flugpaten nehmen die Tiere mit z.B. aus Istanbul nach Holland, so, dass nur noch die Transportkosten (Cargo) für die Hunde übernommen werden muss.

 

Und dann im Juni 2002 fand sich endlich auch ein Flugpate für Luca. Total nervös hatten wir am Schipohl in Amsterdam auf die Reisebox mit Luca gewartet – es war, wie wenn ein Kind heimkommt – und dann, ja, dann kam sie endlich.

Luca hatte große Angst und keinen Mut einen Schritt aus der Box herauszutun. Sie war außerdem noch ein bisschen schläfrig von der langen Reise (die Hunde bekommen vor dem Flug Tranquilizer). Luca war schwach und sehr dünn, jedoch sehr schön und lieb. Wir verlebten drei wunderbare Monate mit Luca, sie hat sich sehr schnell eingewöhnt obwohl sie so vieles lernen musste. Sie konnte keine Treppenlaufen, sie hatte Angst vor Türen und Fenster, jedoch war sie wie eine Mutter für unsere Katze (die das sehr genoß) und sie spielte fröhlich mit allen anderen Hunden. Durch die richtige Nahrungszusammenstellung hatte Luca auch keine Magen-Darm-Probleme mehr. Im Oktober begann Luca Bewusstseinsstörungen zu bekommen. Es wurden zahlreiche Untersuchungen durchgeführt und die Diagnose lautete: Epilepsie. Es erfolgte eine Einstellung auf Antiepileptika. Trotz dieser Medikation erlitt Luca pro Tag 30 Anfälle und Ende Dezember entschlossen wir uns, Luca (die sehr unter diesen Anfällen litt und nicht mehr in der Lage war, ein richtiges fröhliches Hundeleben zu führen und dies auch nie mehr würde tun können, es wäre nur eine Quälerei gewesen) den Weg auf die Regenbogenbrücke zu ermöglichen.

Unser Herz schmerzt noch immer wenn wir an Luca denken und wir denken oft an sie. Nach dem Abschied war uns recht schnell klar, dass wir wieder einen zweiten Hund haben wollten und die Suche startete erneut. Durch Luca hatten wir sehr viel an Informationen über südliche Streunerhunde gehört und über deren Elend gelesen und uns entschieden, es sollte wieder ein Streuner sein.

Im Internet kam wir zu Uzum (später Suza). Uzum war 6 Monate alt und mit ihrer Schwester Incir im Stadtpark von Istanbul gefunden worden. Wieder stand das Warten auf einen Flugpaten an, erschwert wurde dies durch die Tatsache, dass im Irak der Krieg ausgebrochen war und viele Menschen nicht mehr in die Türkei reisten. Außerdem hatte schon die große Rettungsaktion für die Hunde aus dem SHKD begonnen und die Chance war dementsprechend klein für Uzum, schnell in ihr Zuhause zu kommen. Wir jedoch hatten noch weiterhin Kontakt mit dem Flugpaten von unserer Luca und diese wunderbare Frau sagt: Kein Problem, ich reise und bringe Uzum mit. Wieder warten wir auf dem Schiphol; wir bildeten uns ein, weniger nervös zu sein wie beim ersten Mal, wir hatten ja schon alles einmal erlebt J Während Luca damals sehr klein und schwach aussah, war Suza genau das Gegenteil – sie sah aus wie ein Bär, jedoch bestand diese Bärin nur aus Knochen und Fell; Fleisch konnten wir eigentlich nicht finden; aber und das ist ganz wichtig, sie war gesund und sehr lieb. Als wir mit ihr Zuhause ankamen und sie sich ein bisschen eingewöhnt hatte, war es, als sei Suza schon immer da gewesen.

 

Suza und unsere Katzen verstehen sich prächtig. Die Katzen laufen zu Suza hoch, über Suzas Kopf, auf den Rücken und mehr. Luca war wie eine Mama, aber Suza ist ein Kumpel zum Spielen.Die Katzen laufen zu Suza hoch, über Suzas Kopf, auf den Rücken und mehr. Luca war wie eine Mama, aber Suza ist ein Kumpel zum Spielen. Suza hatte sich sehr schnell eingewöhnt und das, obwohl sie nie zuvor in einem Haus gelebt hatte.

Suza ist sehr intelligent: Sie beobachtete uns und dachte, wenn sie alles so macht wie wir, ist das vollkommen richtig. Eines Morgens kam ich ins Zimmer und Suza stand mit vier Pfoten auf dem Tisch und “sprach mit ihrer Mimik”: “Hallo Leute, mache ich das nicht toll? Ich kann auch vom Tisch essen oder?? Nach kurzer Zeit schien es als ob sie immer bei uns gelebt hatte. Beim Auslassen heisst es eben gut aufpassen, denn sie geht ein bisschen sehr enthusiastisch auf andere Hunde zu. Als Luca krank war und als wir dann auf der Suche nach einem neuen Hund waren, bekam ich sehr viel Kontakt zu Doruk – eine ehrenamtliche Helferin im SHKD. Doruk berichtete mir über die Probleme des SHKDs und ich überlegte, meint Gott, “du musst etwas tun für diese armen Tiere”. Wir hatten zwar Suza ein Zuhause gegeben, aber es gibt so viele andere Hunde die unbedingt Hilfe brauchen. Durch diesen Kontakt sind wir auf die T-Shirt-Verkaufsaktion gekommen. Der Probelauf betrug 60 T-Shirt und sie waren “ruck-zuck” alle weg und mittlerweile ist daraus eine große Aktion geworden mit Suza als Maskottchen und inzwischen haben wir bereits zehntausende Euros in die Türkei überweisen können. Dennoch ist noch viel mehr Geld nötig um alle Hunde zu versorgen, Kastrationskampagnen der Strassenhunde zu finanzieren und ebenso für Aufklärung der Behörden und Bevölkerung.

Je mehr ich mich in die Problematik der Streunerhunde vertiefte um so kam ich dahinter, dass furchtbar viel Geld nötig ist; nicht allein das S.H.K.D. hat unsere Unterstützung nötig, sondern auch andere Personen und Organisationen. Mittlerweile ist AktionStrassenHunde gewachsen mit einige Ehrenambtliche Mitarbeiter und arbeiten wir ganz hard das soviel wie moglich Hunden geholfen werden konnen.