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Hunde suchen Freunde

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Ein Kurzbesuch 2006

Ich war gefragt worden vom EDHKD, um – auf ihre Kosten – einige Hunde auf ihren Flug in ihr neues Zuhause begleiten zu wollen. Das EDHKD ist ein gemeinnütziger Verein in Istanbul, der u.a. Hunde aus dem Tierheim von Sariyer nach Deutschland vermittelt.

Dies gab mir außerdem die Gelegenheit, um auch Atakoy wieder mal zu besuchen.

Und so fuhr ich Donnerstagmorgen zum Flughafen Amsterdam-Schiphol

Den Abend zuvor hatte ich im Fernsehen noch einen Film – nach einer wahren Begebenheit’ gesehen über zwei Flugzeuge, die in der Luft zusammenstießen. Sie können sich vorstellen, dass ich während des Fluges meine Augen offen gehalten habe, um im Falle den Piloten rechtzeitig warnen zu können…

Die Hinreise war verlief sehr nett. Ich saß neben einen Toyota-Verkäufer und einem türkischen jungen Mann, der schon seit seinem siebten Lebensjahr in den Niederlanden lebt. Während des 4-stündigen Fluges habe ich sehr viel über die Türkei, die EU und Toyota gelernt. Laut meines türkische Sitznachbarn wäre die Türkei gar nicht so zu sprechen über ein Zutreten der Türkei in die EU. Sie haben Angst, dass die unteren Schichten der Türkei einen sehr hohen Preis bezahlen werden. Von dem Toyota-Mann lernte ich, dass der Verkaufspreis von Toyota in den Niederlanden sehr viel niedriger liegt als in unseren Nachbarländern. Da kommt noch soviel an Steuern auf den Fabrikspreis, und das macht die Autos so teuer bei uns.

Auch habe ich vernommen, das unsere Fußballer Pierre von Hooydonk noch immer sehr viele Fans hat in der Türkei.:)

Ach ja, und für diejenigen, die in die Türkei fahren: geht bitte nicht einkaufen in den großen „Shopping- Malls“. Man zahlt dort viel mehr als nötig ist. Wenn Sie mit weniger Geld auskommen wollen, müssen Sie zum Markt oder die kleineren Geschäfte gehen.

Natürlich haben wir auch noch gesprochen über die eigene Einwohner, Diskrimination und die Verschiedenheit an Kultur. Ich habe viel gelernt, aber das führt hier zu weit.

Auf dem Flughafen von Istanbul wurde ich von Banu und Murat Bekhan vom SHKD erwartet. Murat würde uns zu Atakoy bringen. Das Tierheim von Atakoy liegt irgendwo am Ende der Welt“ und weil das Auto von Banu nicht sehr vertrauenswürdig ist, war die Hilfe von Murat sehr willkommenJ

Zur Erstaunen von Banu, Nilufer und Cemille, wollte ich auf das Gelände und nicht nur die Hunde durch das Gitter ansehen.

Die meiste Menschen trauen sich scheinbar nicht, um das Gelände mit den vielen Hunden zu betreten. Darum ist es auch ein Problem, um Arbeiter zu finden , die so einiges reparieren müssten.

Von den 400 Hunde war eigentlich nur einer, der mir seine Zähne zeigen wollte und mit damit sagte, dass ich nicht willkommen war auf seinem Gelände. Aber so überzeugt von sich war er nicht. Mit einem kräftigen Zurufen war er auch schon weg…..

Für das Übrige kamen die Hunde zu mir um al dann nicht nach mich aufspringend einen Streicheleinheit zu bekommen , oder mich nur beobachten. Wie bei meinen Besuch an das alte Atakoy konnte ich zu mein Beruhigung feststellen, dass die meisten Hunde viel Energie ausstrahlen und fröhlich sind. Im allgemeinen sind sie alle gesund.

Ich finde es immer herrlich, so zwischen die Hunde zu laufen, sie zu beobachten und diejenigen, die es wollen, zu streicheln.

Zum Schluss sah ich aus, als ob ich ein Dreckbad genommen hatteJ. Der Boden in Atakoy besteht aus Lehm und mit ein bisschen Regen wird es eine wahre Glitschpartie. Die Hunde waren mit ihren Matschpfoten an mir aufgesprungen und hatten ihre Pfotenabdrücke auf meinen Sachen hinterlassen. Durch den Lehm hatten meine Schuhe ihr Gewicht verdreifacht. Wieder mal ein Beweis, dass das Anlegen von Wegen in Atakoy kein übermäßiger Luxus ist

Die Hundehütten und Sonneschirme, die wir mit Hilfe unsere Spenden gekauft haben, werden gut genutzt. Doch…es gibt noch viele Arbeit..

Wenn die Bepflanzung und die verhärtete Wege realisiert sind, ist es Zeit, noch einige separate Zwinger auf zu stellen.. Die ungefähr 15 Hunde, die jetzt Tag und Nacht an der Kette liegen, weil sie anders anfangen sich zu streiten, verdienen besseres.

Weiterhin hat Nilufer noch einige kleiner Hunde in einem Container.

Diese Hunde sitzen Tag und Nacht drinnen, weil sie sich nicht verteidigen können gegen die großen Hunde.

Ein Außenzwinger, der am Container angebracht wird, so dass die Hunde geschützt nach draussen können, würde das Leben der Hunde verbessern.

Wie Sie schon wissen, hat Cemille noch einige nicht sterilisierte Hündinnen. Es wurde jemand gefunden, der die Kosten dafür übernimmt und so bringt Banu dann auch regelmassig einen Hund zur Sterilisation. Es können aber jeweils nur zwei Hunde gleichzeitig sterilisiert werden, da Cemille unmöglich für mehr als zwei Hunde zugleich sorgen kann nach der OP.

Sowohl bei Nilufer als auch bei Cemille sind auch einige Rüden noch nicht kastriert. Es gibt nicht viele Streitereinen in Atakoy, aber unkastrierte Ruden sind doch etwas aggressiver als die kastrierten. Auch passiert es manchmal, dass bereits sterilisierte Hündinnen doch noch schwanger werden… Solche Uberaschungen würden weniger werden, wenn die Ruden kastriert

 

Ja, dann hat Banu mich auch noch auf das Problem mit dem Wasser gewiesen. In Atakoy gibt es keine Wasserleitung. Es gibt verschiedene grosse Wassertanks auf dem Gelände, die von der Gemeinde gefüllt werden. Nilufer und Cemille müssen dann das Wasser mit Eimern über dem Gelände verteilen. Eine Rohrsystem, bei dem das Wasser dann verteilt werden würde, wäre eine Lösung.

Kurzum: als ich Atakoy verließ, hatte ich zweierlei Gefühle. Auf der eine Seite war ich beruhigt das die meiste Hunde fröhlich und

gesund ist, aber auf der anderen Seite auch gefüllt mit Sorgen über die vielen Arbeiten, die noch gemacht werden müssen.

Von Atakoy aus fuhren wir zu Murat’s Tierklinik, wo wir uns ein bisschen frisch machen konnten. Glücklicherweise hatte ich saubere Kleider zum Umziehen dabei. Am Abend waren Banu und ich eingeladen, um bei einem der Freiwilligen des EDHKB zu Hause zum Essen eingeladen.

Istanbul ist eine wahnsinnig große Stadt. Von Atakoy bis Murat’s Klinik brauchten wir schon eine halbe Stunde, von dort aus zu unsem Essen mussten wir nochmal eine Stunde fahren. Unterwegs sahen wir regelmässig Streunerhunde. Ich kann mir vorstellen, dass viele Touristen sich gar nicht der Problematik bewusst sind. Da laufen so viele Menschen und dazwischen laufen dann die Hunde, die eigentlich so gut in das Straßenbild passen, das es gar nicht auffällt. Die Dramas der Vergiftungen und Misshandlungen findet meistens nachts statt oder in den frühen Morgenstunden, nicht die Zeit, dass ein Tourist normalerweise durch Istanbul läuft.

Mein erster Besuch in einem türkischen Zuhause war eine kleine Enttäuschung: es gab keinen Aufzug, ansonsten aber sah es genauso aus wie bei uns. …

Das Essen aber war völlig anders. Bilge und Lale hatten ihr Bestes getan und servierten einige traditionelle Gerichte und ich habe herrlich gegessen!

Es war sehr schön und auch nützlich, den Menschen, mit denen man Kontakt hat und die sich für dieselbe Sache einsetzen, mal wirklich gegenüber zu sitzen. Sie können verstehen, das sich die Gespräche vor allem über Hunde und die Arbeit für die Hunde drehten.

Schon rasch war es deutlich, dass diese Frauen, wie Banu, nicht nur ihre freiwillige Arbeit im Tierheim machen. Auch an ihren Wohnorten versorgen sie eine Menge Hunde und Katzen, die auf der Strasse leben. Bilge hatte so etwa 15 Katzen und Gilsum hatte 39 Katzen zu Hause und im Büro…

Es wurde natürlich spät und von schlafen konnte keine Rede ein. Wir haben uns zwar noch eine Stunde aufs Bett gelegt, aber um 2:30 Uhr mussten wir uns schon wieder auf den Weg machen zum Flughafen.

Bilge und Gulsum haben das Einchecken und die Bezahlung der mitreisenden Hunde übernommen. Als alles geregelt war, haben wir noch auf dem Flughafen gefrühstückt.

Gulsum hatte mich noch gewarnt, das ich die Katze, die ich als Handgepäck mit in die Flugkabine nehmen sollte, NICHT aus der Tasche holen sollte..

Sie hatten aber nicht mit den türkischen Zoll gerechnet. Der verlangte, das ich die Reisetasche öffnen sollte, um zu kontrollieren, dass sich keine verdächtigen Gegenstände in der Tasche befanden.

Als ich die Tür der Box öffnete, begann der Katze gefährlich zu kreischen und ihre Nagel auszufahren, die auch prompt in meinem Arm landeten.

Die Männer vom Zoll hatten daraufhin wenig Lust mehr, um noch selber in die Tasche zu greifen. (Hinterher hörte ich, dass ein Passagier vor mir die Katze aus der Tasche holen musste. Das Tier flüchtete und nach einer 10-minütigen Suche, großer Panik und Gekratze landete die Katze glücklicherweise wieder in ihrer Box.)

Beim Einstiegen konnte ich sehen, das die Hunde in den Frachtraum geladen wurden. Sie hatten alle ein Beruhigungsmittel bekommen und würden die Reise ohne allzu große Unruhe überstehen.

Die Katze hat sich den ganzen Flug still gehalten, so still, das ich in Schiphol mal kurz mit der Box geschüttelt habe, um sicher zu sein, dass sie überhaupt noch lebte…

Obwohl – die Mieze war nicht die einzigste, die mucksmäuschenstill war. Das Flugzeug saß voll mit älteren, schlafenden Türken. Auch die Dame neben mir schlief so fest, dass ich mich nicht traute, auf die Toilette zu gehen. Erst als das Frühstück serviert wurde und die Dame geweckt wurde, konnte ich gehen.

Endlich nach vier Stunden fliegen landeten wir unversehen in Schiphol.

Ich holte die Hunde vom ´Spezialgepäck´ ab und ging zur Ankunftshalle. Dort wartete schon Leute von einem deutschen TSV auf mich, um die Hunde in Empfang zu nehmen und später ihren neuen Besitzer zu überhändigen.

Um 12 Uhr war ich wieder zu Hause und nach einer herrliche Dusche bin ich in den…..Schlaf gefallen….

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