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Hunde suchen Freunde

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Istanbul mit RTL 4

Istanbul 14-17/10/2006

Unten ein ausführlicher Bericht meines Besuches zusammen mit RTL 4 in Istanbul.

Mittels dieses Berichtes möchte ich Ihnen die bedenkliche Situation dort deutlich machen. Wollen Sie diesen Bericht, nachdem Sie ihn gelesen haben, so weit wie möglich verbreiten; die Tierschützer und die Tiere haben unsere Hilfe DRINGEND nötig.

Um Ihr Gedächtnis aufzufrischen beginne ich meinen Bericht mit einem früher publizierten Text. Wie schon eher berichtet, ist seit Juli das Gesetz vom Juni 2004 in Kraft, worin Kastration und Wiederfreilassung als die einzig zugestandene Methode gilt, um das Problem der Streunerhunde zu lösen. Die Teilgemeinden sind verpflichtet dieses Problem anzugehen und ein gutes Tierheim zu haben, in dem sich die kastrierten Tiere erholen können. Die Tiere müssen registriert und in ihre ursprüngliche Umgebung zurück gebracht werden. Weil die Gemeinden dies nicht selbst organisieren können, haben sie eine Ausschreibung gemacht. Für Istanbul ist die Arbeit einem Betrieb für Pestizide „gegönnt“ worden. Die Situation ist erbärmlich. Viele Hunde sterben und kranke Hunde werden einfach wieder zurück auf die Strasse gesetzt.

 

Es sind Fälle bekannt, wo eine Mutterhündin für eine Kastration gefangen wurde, bei der die Geburt bereits im Gange war. Die Hündin wurde aus dem Auto in einen Verschlag geworfen und Mutter und Welpen sind allesamt tot

Ein Hund mit einem Leistenbruch wurde kastriert und wieder zurück gesetzt; dasselbe gilt für einen Hund mit gebrochener Hüfte. Weiter gibt es keine gute Registrierung darüber, wo die Hunde eingefangen wurden. Also werden sie einfach irgendwohin zurück gesetzt, was für Kämpfe untereinander sorgt. Die hygienischen Umstände in den Tierheimen, in denen kastriert wird, sind schlecht. Das Fangen der Hunde gleicht Tiermisshandlungen und der Transport finden in Autos ohne Ventilation statt. Die Temperaturen im Laderaum variieren von 38 bis 50° C.

Auch wurden die Gruppen Freiwilliger, die in den Tierheimen gearbeitet haben, auf die Strasse gesetzt. Das gleiche geschah mit den Bewohnern eines bestimmten Tierheims. Diese Hunde laufen nun ohne Essen und Trinken in der Nähe des Tierheims herum.

 

Es sei angemerkt, dass das SHKD – zuvor bereits vermutend dass die ganze Kastrationskampagne auf eine Farce herauslaufen würde – jeden Versuch unternommen hatte um, zum Wohle der Hunde, Hilfe anzubieten bei dem Training der Tierärzte, Hundefänger und Freiwilligen. Sie hatten sogar angeboten das gesamte Projekt zum Selbstkostenpreis für AIG durchzuführen.

Dies alles hat mich dazu gebracht die Aufmerksamkeit der Medien auf die Problematik zu richten. Die einzige Reaktion kam von RTL 4. Vergangenen Samstagabend habe ich ausführlich mit Fidan Ekiz gesprochen und Montag sind wir, zusammen mit einem Tierschützer aus Istanbul, in einer Anzahl Tierheime gewesen.

Vergangenen Mittwoch machten einige der Aufnahmen einen kleinen Teil der Sendung von „4 im Land“ ( 4 in het Land ) aus. Diese Ausstrahlung soll für den Verein ActieZwerfhonden ungezweifelt ihren Nutzen gehabt haben. Leider aber wurde nicht oder kaum dem Aufmerksamkeit geschenkt, worum es eigentlich ging; den Missständen bei der Ausführung von Neuter and Release in Istanbul, das Aushungern der Tiere, die Korruption und das nicht voll nutzen von EU Subventionen.

 

Hund ins Waldtierheim                               Linda mit ein Streunerhund

Neuter and Release ( Fangen/Impfen/Kastrieren/evtl. Krankheiten behandeln und die Hunde, nachdem sie sich davon erholt haben, wieder in ihrer ursprünglichen Umgebung freilassen ) ist also dringend notwenig und eigentlich sollten wir sehr glücklich sein, dass das Gesetz dieses nun vorsieht und die Stadt Istanbul schnell mit der Umsetzung begonnen hat. Aber wie früher schon geschrieben ist da wirklich kein Platz für Freude. Samstagabend hatte ich ein Gespräch mit einer Anzahl Freiwilliger vom EDHKD und SHKD und S., dem Tierarzt der Gemeinde. Die Freiwilligen sind bei einer Anzahl Kastrationszentren gewesen und haben die Handhabung mit Grauen betrachtet. Auch gibt es sehr viele Aussagen von Menschen über das brutale Fangen der Hunde, dem Transportieren der Hunde in unbelüfteten Fahrzeugen bei Temperaturen von ca. 30 – 50 °C und das Zurücksetzen von nicht gesunden Hunden, die auf der Strasse sicher nicht überleben, weil sie z.B. eine gebrochene Hüfte haben.

Weiterhin erklärte S., dass die Hunde in dem Kastrationszentrum, in dem er namens der Gemeinde die Aufsicht hatte, nicht gefüttert und schlecht behandelt wurden. S. hat eine Erklärung aufgesetzt und diese seinem Chef übergeben. Dieser hat ihm aufgetragen die Erklärung anzupassen. S. hat sich geweigert und steht nun zur Disposition. Ebenfalls haben Menschen ausgesagt, dass die kastrierten Hunde von den Teilgemeinden noch immer genauso oft vergiftet werden. Die EU hat Geld zur Verfügung gestellt um die Tollwut in der Türkei zu bekämpfen. Eine der Massregeln ist das Impfen aller Strassenhunde. Wenn diese dann anschliessend vergiftet werden, hat diese Impfung wenig Sinn gehabt. AIG wird von der Stadt Istanbul pro kastriertem Hund bezahlt. Zur Kontrolle muss AIG die entfernten Eierstöcke etc. sammeln. Die werden gezählt und darauf basiert dann die Vergütung an AIG. Es ist mit Sicherheit zu vermuten, dass AIG an vielerlei Fronten spart ( kein Futter, zu wenig Personal, keine entsprechenden Autos, keine kundigen Ärzte, keine weitere medizinische Versorgung ) und den „Gewinn“ mit dem höchsten Beamten teilt, dem Chef von S. Die Tierschützer waren mehr oder weniger verzweifelt; an Stelle von Verbesserungen sehen wir ausschliesslich eine Verschlechterung der Situation. Abgesehen von dem durch AIG verursachten Tierleid hat Neuter and Release nur dann Sinn, wenn es auf korrekte, konsequente Weise durchgeführt wird. Das Töten von all den noch nicht kastrierten Hunden sorgt nur dafür, dass das Gebiet von neuen Hunden bevölkert wird. Das falsche, nicht in ihrem Ursprungsgebiet, Zurücksetzen von Hunden sorgt für Kämpfe, Unruhe und Zerstörung des natürlichen Gleichgewichtes. Auch muss das Kastrieren der Hunde Hand in Hand gehen mit einer Aufklärungskampagne, mit welcher der Bevölkerung deutlich gemacht wird, dass sie vor den Hunden keine Angst zu haben braucht, dass diese geimpft sind und dass die Gemeinde an einer Lösung des Problems mittels Neuter and Release arbeitet.

Sonntag bin ich in 2 Tierheimen gewesen die durch AktieZwerfhonden unterstützt werden. Als erstes besuchte ich das Waldtierheim ( wollen Sie mehr über dieses wissen, dann schauen Sie bitte auf unsere Webseite ). Den Hunden im Waldtierheim geht es gut und es wohnen dort momentan ungefähr 200 Tiere. ( Am 19.10.2006 erhielt ich eine brandeilige Mail von Gul, Takkie – einer von den Hunden – wurde von der Gemeinde aufgegriffen. Wir machten uns grosse Sorgen. Gul, Murat und ein weiterer Freiwilliger versuchten Takkie aufzuspüren. ) Neben der Versorgung setzt er sich dafür ein, die Menschen in seiner Nachbarschaft mit den Hunden vertraut zu machen, sodass diese nicht länger misshandelt werden. Auch versucht er ihnen Neuter and Release nahe zu bringen.

Ein Teil der Hunde wird in den Niederlanden und Deutschland vermittelt werden. Ferner wohnen dort noch ca. 100 Hunde die nicht vermittelbar sind und bis zu ihrem Lebensende im Tierheim versorgt werden. Ungefähr 50 dieser Hunde haben durch unsere Aktion Hunde suchen Freunde einen Paten in den Niederlanden oder Deutschland gefunden, der für ihre Versorgung bezahlt.

Bis auf einen ging es all diesen Hunden gut. Der Pate des betreffenden Hundes ist über die Probleme informiert.

Im Tierheim sprach ich mit dem Tierarzt N. N. war „ausgeliehen“ gewesen an AIG um Tierärzte im Kastrieren zu trainieren. Er hat viele Missstände gesehen und regelmässig seine Beschwerden geäussert, aber diese hatten keine Verbesserung zur Folge. Schliesslich hat er seine Vorgesetzten beim SHKD gefragt ob er zurück kommen dürfe; er wollte nicht länger Teil dessen sein, was sich hinter der Maske Neuter and Release, nämlich dem planmässigen Misshandeln von Tieren, verbirgt. Der andere durch das EDHKD ausgeliehene Tierarzt wurde von AIG weggeschickt, da er viele Bemerkungen und Einwände machte

Gul habe ich auch getroffen. Gul, unser Freund, der in Gulsuyu eine Anzahl, durch das SHKD kastrierte, Streunerhunde vorsorgt.

(( Am 19.10.2006 erhielt ich eine brandeilige Mail von Gul, Takkie – einer von den Hunden – wurde von der Gemeinde aufgegriffen. Wir machten uns grosse Sorgen. Gul, Murat und ein weiterer Freiwilliger versuchten Takkie aufzuspüren. ) Neben der Versorgung setzt er sich dafür ein, die Menschen in seiner Nachbarschaft mit den Hunden vertraut zu machen, sodass diese nicht länger misshandelt werden. Auch versucht er ihnen Neuter and Release nahe zu bringen.

Danach bin ich im Hundeauffang in Atakoy gewesen. Wieder kann ich sagen, dass die meisten Hunde lebenslustig sind, aber der Anblick der Truppe war schon deprimierend. Es ist für die 2 Damen aber auch unmöglich 400 Hunde und das Gelände gut zu versorgen, ganz sicher nicht, wenn die Müllabfuhr der Gemeinde meist gar nicht kommt. Sie bekommen dank Ihrer und unserer Unterstützung regelmässig Futter und haben alle ein Dach über ihrem Kopf. Und was sehr wichtig ist, sie können rennen und spielen. Sorge haben wir schon, ob für den kommenden Winter ausreichend Futter vorhanden sein wird. Wenn wir noch 2 Schattenplätze in Hütten umbauen können, dann können alle Kettenhunde befreit werden. Weiter ist dringend ein neuer Wassertank nötig und ebenfalls müssen noch 3 Hunde kastriert werden. Um die Damen einigermassen zu entlasten wollen wir auf die Suche nach jemandem gehen der, gegen Bezahlung, das Gelände sauber halten und kleinere Reparaturen ausführen kann. Wie hoffen jemanden für 1 Tag pro Woche zu finden, mehr lassen unsere Finanzen im Moment nicht zu. Die grösste Sorge war die Gesundheit von Cemille, eine der Damen. Zusammen mit den Tierschützern vor Ort werden wir schauen wie es ihr geht, falls Cemille nicht mehr in der Lage sein sollte die Hunde zu versorgen.

Sonntagabend bin ich mit der Frau von Murat ( Tierarzt beim SHKD ) mit gewesen, als sie „ihre“ Streunerkatzen versorgen ging. An 2 Plätzen sind so ungefähr 40 Streunerkatzen abhängig von dem Futter, welches sie von ihr bekommen.

Sie hupt und von allen Seiten kommen die Katzen an, die sie anschliessend füttert. Sie sorgt auch dafür dass die Katzen kastriert und – wenn nötig – medizinisch behandelt werden.

Montag war der Tag von RTL. Wir begannen Aufnahmen in einem Gemeindetierheim zu machen. Das Tierheim besteht aus einer Anzahl Zwinger von 3 x 3 m. In Gruppen von 4 oder 5 sitzen hier die Hunde 24 Stunden per Tag eingeschlossen.

 

Der Versorger behauptet Tierfreund zu sein. Aber was für eine Tierliebe ist das, ein Tier lebenslang weg zu schliessen?

 

Es hattet uns einige Lira gekostet für die Pleger die Auge zu su machen damit die Hunde wenigsten einige Minute “Freiheit” hatte.

Dies lässt sehen, dass das Abschieben in Tierheime keine Lösung für das Problem der Streunerhunde ist. Es gibt so ca. 30 dieser Tierheime und alle sind übervoll. Die Umstände hier waren noch relativ gut; die Hütten waren sauber und die Hunde hatten zu essen. Ich frage mich aber, ob die Hunde wohl wirklich gerne auf diese Art am Leben bleiben wollen.

Während unserer Fahrt zum nächsten Auffangplatz bekamen wir einen Anruf vom Tierarzt S. ( da noch nicht seiner Funktion enthoben ), ob da bitte 9 Welpen abgeholt werden können. AIG wollte die Welpen an der Schnellstrasse abladen und dies hätte ihren sicheren Tod bedeutet. Es wurde abgesprochen, dass sie Dienstagabend abgeholt und zum SHKD gebracht werden. ( Schlimm genug bekamen wir Dienstag die Nachricht, dass S. seiner Funktion enthoben war und die Welpen nicht abgeholt werden durften. )

Danach sind wir nach Alibeykoy gegangen. Eines der Gemeindetierheime, von denen aus AIG die Kastrationskampagnen führt. Wir wollten gerne hinein, aber es wurde uns nicht gestattet. Wohl aber konnten wir sehen, dass eine grosse Zahl von klapperdürren kastrierten Hunden in den Zwingern sass. Blutiger Kot lag dort und die Zwinger waren auch von jungen, klapperdürren Welpen bewohnt.

 

Danach sind wir im Waldtierheim gewesen um sehen zu lassen dass, wenn ein Hund nach seiner Kastration nicht wieder zurückgesetzt werden kann, er dann zumindest unter guten Umständen, mit viel Zuwendung, Versorgung und Bewegungsfreiheit aufgefangen werden muss. Fidan hat dann auch ein Interview mit Tierarzt N. gemacht.

 

Danach sind wir wieder bei einem Freiwilligen zu Hause gewesen. In seiner Strasse waren auch viele Streunerhunde. Nach Rücksprache mit seinen nächsten Nachbarn haben sie die Hunde kastrieren lassen und ein paar Hundehütten aufgestellt. So 12 Hunde werden 2 mal pro Tag gefüttert und, wenn ihnen etwas fehlt, zur Untersuchung zum SHKD gebracht. Genau so, wie Neuter and Release arbeiten muss, und es ist die einzige Art womit das Problem der Streunerhunde gelöst werden kann. Einfach dafür sorgen, dass sich die Hunde nicht vermehren können und die anwesenden Hunde solchermassen versorgt werden, dass sie ein zufriedenes Leben haben und dadurch so wenig wie möglich Belästigung verursachen.

Nochmals, es ist ein Jammer, dass in der Sendung der wirklichen Problematik nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Haben Sie die Sendung verpasst? Schauen Sie dann auf www.rtl4.nl Oben finden sie einen Tab „RTL verpasst“. Wählen Sie in dem sich dann öffnenden Menü „4 in t Land“, danach „neueste Video’s“ und dann „zwerfhonden“ ( Streunerhunde ).

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Unsere ( Verein AktionStreunerhunde ) folgenden Schritte um Neuter and Release gut ausführt zu bekommen werden sein:

– Beweise über die schrecklichen Praktiken von AIG und die Korruption von einigen Beamten weiter sammeln und einen Prozess anspannen gegen die Stadt Istanbul. – Weiter Kontakt suchen mit dem Bürgermeister von Istanbul und den Autoritäten von Ankara um sie schliesslich dazu zu bewegen, den Kontrakt mit AIG als nichtig zu erklären. – Das Generieren von Druck von aussen auf die Firmen AIG und Biosav und den Herrn Arif Eker von der Gemeinde Istanbul. Biosav Ahmet Kocadere 905322610237 Toper bey 095557324764 biosav@bio-sav.com

Gemeente Arif E

Binnenlandse zaken Turkije aaksu@icisleri.gov.tr mustesarlik@icisleri.gov.tr ozelkalem@icisleri.gov.tr

President Turkije dib@babakanlik.gov.tr Fax burgemeester Istanbul 0900 212 4552700

– Die Öffentlichkeit suchen um Aufmerksamkeit für die Problematik zu erhalten.

Das Problem bei all diesem ist, dass die Türkei nicht die Niederlande ist und die Tierschützer Angst vor den Drohungen haben, die an ihre Adresse geäussert wurden durch die Obrigkeit, AIG, Biosav und Tierschützer, die die Klage als einen Anfall auf die türkische Nation ansehen.

Natürlich machen wir unvermindert weiter mit der Suche nach finanzieller Unterstützung für unsere Projekte.