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Hunde suchen Freunde

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Simone 2009

Simone’s Besuch im Waldtierheim

Am Mittwoch, den 18. Februar, bin ich eine Woche später als geplant nach Istanbul gereist.

Es war geplant, dass ich auf dem Rückweg in die Niederlande 3 Hunde mitnehmen würde. Leider hörten wir kurz vor der Abreise, dass mit dem Rückflug von Istanbul nach Amsterdam keine Hunde mit konnten, weil aufgrund zu weniger Passagiere eine kleinere Flugzeugtype eingesetzt wurde. Gehörig geärgert, aber es war nunmal nicht anders.

Glücklicherweise ging ich nicht umsonst nach Istanbul. Mein Rucksack war voll mit Medikamenten, Injektionsnadeln und recht viel Nahtmaterial. Und ich wäre nicht ich selbst, hätte ich nicht auch Futter da drin für die Hunde. Auch werde ich einen Besuch im Waldtierheim und Sefakoy machen. Dieses Tierheim wurde erneut durch die Gemeinde zum Umzug gezwungen. Glücklicherweise konnten alle Hunde durch das Waldtierheim aufgefangen werden.

In Istanbul angekommen wurde ich von Pinar – sie ist die Frau des Tierarztes vom Waldtierheim – und Mirella erwartet. Einer Brabanterin, die seit 5 Jahren in Istanbul wohnt und fliessend türkisch spricht. Mirella ist eine Freundin von Pinar.

Einmal im Auto sind wir gleich zur Tierklinik gefahren, wo Murat an der Arbeit war. Nachdem wir uns bekannt gemacht hatten und nach einer Tasse Tee ging ich mit Pinar und Mirella die Streunerkatzen füttern. Diese Katzen halten sich um einen Parkplatz am Strand auf und wissen genau wann Pilar kommt, denn sie sitzen dort ordentlich auf sie wartend. Die Katzen die noch nicht da sind werden durch hupen von Pinar vorgewarnt. Dann kommen sie aus allen Ecken zum Vorschein. Das Futter besteht meist aus Essensresten von Restaurants, wo Pinar tagsüber langs geht.

Nach dem Füttern sind wir schnell noch bei Mirella zum Tee gewesen und schon war es wieder 8 Uhr und Murat kam von der Arbeit nach Hause.

Ich logierte bei Murat und Pinar, die ungeheuer gastfrei und aufmerksam waren.

Am folgenden Tag standen wir um 8 Uhr auf und machten uns nach einem herrlichen Frühstück nach Sefakoy auf. Dieses Tierheim steht auf modderigem Gemeindegrund; viele Hunde auf einem kleinen Stück Grund. Der Gestank war fürchterlich. Hunde die kontinuierlich bellten, Hundehütten die nicht mehr genügen, wodurch die Hunde im Modder standen und lagen. Glücklicherweise mussten diese Hunde nur noch 1 Tag in diesem Schutthaufen bleiben, denn am folgenden Tag sollten sie ins Waldtierheim gebracht werden.

Wir setzten unsere Reise zum Waldtierheim fort. Dort angekommen kam uns eine Anzahl enthusiastischer Hunde sofort entgegen gerannt.

Das Personal war sehr damit beschäftigt neue Hundehütten für die Hunde aus Sefakoy zu zimmern, Umzäunungen zu machen, Hunde zu füttern, Futter für die Welpen zu bereiten, die Lebensräume und Hütten der Hunde zu säubern, etc… Murat hat mit mir einen Rundgang gemacht und es erstaunte mich, wie gross das Waldtierheim ist und was für eine Arbeit sie verrichten müssen, um diesen Hunden ein gutes Leben zu ermöglichen. Während der Führung erzählte Murat, dass die Gemeinde gestern ungefähr 10 Welpen beim Waldtierheim abgeliefert hatte mit der Mitteilung, dass sie geimpft und gesund waren; also das Gegenteil! Die meisten Welpen haben sehr gehustet und einige von ihnen hatten Räude. Auch fanden wir einen Welpen der so krank war, dass Murat ihn einschläfern musste. Murat hatte mit dem Tierarzt der Gemeinde Kontakt gehabt, aber der hatte natürlich wieder allerlei Ausreden parat.

Ich bin den ganzen Tag im Tierheim gewesen und habe beim Füttern, Hütten bauen, Saubermachen geholfen, aber doch auch viel mit den Hunden gespielt.

Gegen 5 Uhr gingen wir zurück zur Tierklinik. Murat musste noch Administration machen und ich bin mit Mirella mitgegangen, bis mich Murat um circa 20.00 Uhr wieder abholte.

Um 21.00 Uhr wurden wir angerufen, dass wir doch einen Hund in die Niederlande mitnehmen durften. Über diese Neuigkeit waren wir sehr glücklich. Glücklicherweise war ein reisefertiger Hund in der Klinik, den wir am darauf folgenden Morgen um halb sechs abholten und dann gleich weiter zum Flughafen. Die Rückreise ging sehr schnell und bei Ankunft in Schiphol stand Marja bereits dort um den Hund entgegen zu nehmen. Dieser Hund geht einem ganz neuen Leben entgegen. Einem viel besseren Leben.

Mein Besuch war kurz, aber ich habe einen grossen Respekt vor dem Personal der Tierheime und für Pinar, die so viel über haben für das Wohlsein der Hunde und Katzen in Istanbul.

Simone Riedijk