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Hunde suchen Freunde

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Albanie

Kurz nach dem Welt-Streunertiertag am 4. April wurden wir über die Animal Foundation Platform auf einen Notruf des Organisationskomitees des Welt-Streunertiertages aufmerksam gemacht. In dem albanesischen Dorf Prrenjas hatte der Bürgermeister vor, die 60 Hunde in diesem Dorf abschießen zu lassen. Eine einsame Kämpferin für die Rechte der streunenden Hunde in Albanien, Pezana Rexha, wollte das nicht akzeptieren. Schon seit Monaten versuchte sie mit ihrer bescheidenen Organisation Animal Rights Albania (der einzigen Tierrechtorganisation des Landes), den Bürgermeister davon zu überzeugen, dass eine gediegene CNVR-Politik (Collect Neuter Vaccination & Return) eine in allen Punkten bessere Lösung ist: ethischer, effektiver, dauerhafter. Sie hatte einen ganzen Plan in Details ausgearbeitet, aber die Ausführung dieses Plans kostete Geld, und das bekam sie nicht vom Bürgermeister. Sie hatte alles versucht, um die notwendigen 2.400 Euro selbst zusammen zu bekommen, war aber nur bis zur Hälfte gekommen. An sich schon eine Glanzleistung, denn 1.200 Euro sind in Albanien sehr viel Geld, besonders da die Bereitschaft bei den armen Einwohnern von Prrenjas, es an streunende Hunde auszugeben, sehr niedrig ist. Die Mehrzahl der Bevölkerung ist an sich durchaus freundlich zu den streunenden Hunden, aber wenn sie, wie jeden Sommer in vielen Orten in Albanien der Fall ist, mit Gewehren erschossen werden (für 1 Euro pro Hund), dann schaut man lieber weg.

Normalerweise gehört Albanien nicht zum Arbeitsgebiet der Aktion Streunerhunde, aber während wir gemeinsam mit dem Team Streunertiertag über die Möglichkeiten, das CNVR-Projekt in Prrenjas finanziell zu unterstützen, beratschlagten wurden wir von den Bildern in Dürres getroffen, der zweitgrößten Stadt Albaniens. Wir sahen schockierende Bilder, wie dort in einem Wochenende mehr als tausend Hunde, unter denen wehrlose Welpen und sanftmütige, gutmütige „community dogs“ (Hunde, die von der Gemeinschaft unterhalten werden) mitten in der Nacht brutal abgeschossen wurden. Dieses grausame Schicksal wollten wir den streunenden Hunden in Prrenjas ersparen. Wir haben uns darum entschlossen, 400 Euro beizusteuern. Zusammen mit den 800 Euro, die das Team Streunertiertag eingesammelt hatte, konnte dadurch das Projekt in Prrenjas seinen Anfang nehmen. So konnte die Aktion Streunerhunde im letzten Moment verhindern, dass der Bürgermeister den Auftrag für das Abschießen der Hunde von Prrenjas gab.

Das Projekt ist momentan in vollem Gang und ein großer Erfolg. Die Hälfte der Hunde ist inzwischen sterilisiert und geimpft. Diese Hunde haben eine auffallende Ohrmarke bekommen und tragen ein buntes Halsband. So wissen die Einwohner, dass dieser Hund einen gutartigen Charakter hat und keine Krankheiten bei sich trägt. Nach dem Start des Projektes ist der Bürgermeister gekommen, um sich die Sache anzusehen, und er war angenehm überrascht über die Arbeitsweise und die Resultate.

Die Hunde schlafen in einem abgeschlossenen Teil eines kleinen Parks. Mit den Einwohnern ist vereinbart, dass alle Hunde nachts drin sein müssen: entweder im eigenen Hof oder an dem gemeinsamen Schlafplatz. Die Anwohner bringen die community dogs bei Einbruch der Dunkelheit dann dort hin. Auch informiert ARA die Bevölkerung, um das unbegründete negative Image über Straßenhunde zu durchbrechen und den Einwohnern beizubringen, wie man mit den Tieren umgeht.

Wir sind euch sehr dankbar für die Spenden, die ihr der Aktion Streunerhunde habt zukommen lassen. Ohne euch wären die Hunde in Prrenjas jetzt tot gewesen. Gemeinsam mit dem Team Streunertiertag und der Animal Foundation Platform werden wir Animals Rights Albania unterstützen, um den Erfolg des Projekts in ganz Albanien bekannt zu machen, sodass hoffentlich auf längere Sicht auf nationaler Ebene in Albanien eine moderne und menschliche Politik der Streunertiere zustande kommen wird.

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