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Hunde suchen Freunde

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Ayvalik Kampagne

Trotz der Probleme mit der Gemeinde haben wir uns entschlossen, nicht die Hände in den Schoß zu legen, sondern an anderer Stelle mit einer Kampagne zu beginnen. In Kürze werden Sie mehr über diese neue Kampagne erfahren. 

Sobald es in Ayvalik doch noch zu einer Einigung kommt, werden wir dort so schnell wie möglich die Arbeit wieder aufnehmen.

In den Jahren 2013-2014-2015 sterilisiert : 1274 Katzen und 163 Hunde von Cunda, 1752 Hunde von Ayvalik

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Ignorieren? Töten?Gefangen setzen?

Oder kastrieren?

Die Türkei, für uns ein gern gewähltes Urlaubsziel, hat auch ihre Schattenseiten. Eine davon ist das Problem der Überbevölkerung der Streunertiere.

Schon seit Jahren arbeitet die Aktion Streunerhunde an dem Problem der Überbevölkerung der Streunerhunde. Eine wirkliche Lösung wird es aber erst geben, wenn die Tiere konsequent und weiträumig gefangen, sterilisiert, geimpft und zurückgesetzt werden.

In den vergangenen Jahren hat unser Verein viele Erfahrungen gesammelt mit der Organisation von Sterilisationsprojekten, um so die Zahl der Streuner auf humane Art und Weise einzudämmen. Dank der Sterilisationskampagnen, die von unserem Verein finanziert und vom Tierarzt Murat Bekhan geleitet wurden, hat sich in vielen Orten der Türkei die Zahl der streunenden Hunde tatsächlich verringert.

Nach der Sterilisation von 1.000 Katzen auf der Insel Cunda im Jahre 2013 wurde es dann im Jahre 2014 Zeit für den nächsten Schritt, und zwar einen größeren, professionelleren; einen Schritt, der – durch die methodische Arbeitsweise und entsprechende Dokumentation – allen Streunerhunden in der Türkei helfen wird. Diese Kampagne soll für alle Gemeinden in der Türkei als ‘Handbuch’ dienen.

Untersuchungen haben ergeben, dass sich durch Sterilisation von minimal 70% der Hündinnen die Zahl der Straßentiere spürbar verringert. 

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Im türkischen Ayvalik lebten in einem Umkreis von 15 km – vom Stadtkern aus gerechnet – zirka 1.500 Straßenhunde (Die Insel Cunda befindet sich in diesem Umkreis).

Die ursprüngliche Zielsetzung, die Sterilisation von 1200 Hunden im Jahre 2014, um die 70 %-Norm zu erreichen, haben wir geschafft.

Insgesamt acht Mal ist das medizinische Team nach Ayvalik gereist, und jedes Mal wurden 150 Hunde (100 Hündinnen und 50 Rüden) sterilisiert. Während dieser Reisen wurden auch jedes Mal wieder Hunde und Katzen von Cunda sterilisiert, um die Population dort unter Kontrolle zu behalten. Eine Leistung, auf die wir stolz sind! Die Anzahl der geborenen Welpen hat sich im letzten Jahr bereits merklich verringert; die Lebensumstände der Tiere haben sich deutlich verbessert. Dadurch dass die Hunde in einem so großen Gebiet sterilisiert sind, ist das Risiko klein, dass aus nahe gelegenen Städten nicht sterilisierte Hunde dazukommen.

Aber wir werden nicht die Hände in den Schoß legen: Die Aktion Streunerhunde hat sich zum Ziel gesetzt, in den kommenden Jahren im Herbst und im Frühjahr nach Ayvalik zurückzukehren, um neu hinzu gekommene Hunde und Katzen zu sterilisieren. Untersuchungen an anderer Stelle haben gezeigt, dass dies reichen sollte, die Population unter Kontrolle zu behalten und die Zahl der Tiere zu reduzieren.

Es gibt einige Gründe, warum wir mehr Kampagnen organisieren und einen größeren Prozentsatz von Hunden sterilisieren werden:

Während der Sterilisationsskampagnen müssen auch trächtige Hündinnen sterilisiert werden. Das ist für den Tierarzt ein schwerer Eingriff; sein Verstand sagt ihm, dass die Mutter ohne ihre Jungen bessere Überlebungschancen hat und dass das Leben der jetzt noch ungeborenen Welpen ein Leidensweg würde. Aber Tierärzte sind auch Menschen mit Gefühl, die von ganzem Herzen das Beste für die Tiere wollen und am liebsten allen Tieren ein langes, gesundes und glückliches Leben schenken würden.

Auch will der Verein mehr als 70 % der Hündinnen sterilisieren, weil nicht sterilisierte Tiere leiden.

Dazu kommt, dass es Gebiete gibt, in denen die Hunde wirklich leiden und wo darum, koste es, was es wolle, die Geburt weiterer Welpen vermieden werden muss. So wurden im Januar 2015 207 Hunde sterilisiert, die auf der Mülldeponie von Ayvalik leben. Sehr scheue Hunde. Ein Team spezialisierter Hundefänger hat die Hunde mit Hilfe eines Blasrohrs (Betäubung) gefangen. Die Mülldeponie zieht durch das immer vorhandene Futter die Hunde aus der Umgebung an. Das Zuviel an Hunden auf einer relativ kleinen Fläche führt zu Beißereien. Die Hunde leiden durch Verwundungen. Auch ist die Verbreitung von ansteckenden Krankheiten durch die große Anzahl von Hunden pro Quadratmeter enorm. Außerdem sind viele Hunde durch das Fressen von verdorbenem oder vergiftetem Futter krank.

Außerdem wurden im Mai die Hunde erneut gezählt. Deutlich ist, dass Hunde aus anderen Gebieten in Ayvalik ausgesetzt werden. Die Gemeinden denken, auf diese Weise billig ihre Überbevölkerung an Streunerhunden los zu werden.

Ansonsten ist Ayvalik ein Urlaubsort; Ende Mai kommen Tausende Türken mit ihren Hunden in ihre Ferienhäuser. Viele dieser Hunde werden (nicht sterilisiert) durch die Straßen von Ayvalik streunern, um dann im September – eventuell schwanger, mit oder ohne Welpen – in Ayvalik zurückgelassen zu werden.

Es macht unsere Arbeit schwieriger, aber nicht unmöglich. Wir machen weiter, zum Wohl der Hunde und um ein Musterbeispiel für die Türkei zu geben.

Die Basisstation des gesamten Projektes ist das städtische Tierheim von Ayvalik. Unser Verein hat Gulnihal Balci, die ehrenamtlich an der Sterilisationskampagne auf Cunda mitgearbeitet hat, angestellt. Sie leitet das Tierheim während der Monate, in denen die Kampagne stattfindet, und koordiniert das Fangen, die Pflege und das Zurücksetzen der sterilisierten Hunde. Auch hat sie mit einem Bildungsprojekt in der Gemeinde Ayvalik begonnen.

Mit der Gemeinde Ayvalik ist ein Protokoll unterzeichnet, in dem sie sich verpflichtet, Gulnihals Leitung über das Tierheim zu respektieren, Trockenfutter für die Hunde zur Verfügung zu stellen und keine Hunde in Ayvalik mehr zu töten, einzuschließen oder anderswo auszusetzen.

Oktober 2015.

Wir wissen nicht, was los ist. Aber plötzlich kam uns zu Ohren, dass die Gemeindeverwaltung Ayvalik uns nicht länger die Sterilisation von Streunerhunden erlaubt. Allerlei Gespräche haben die Sache nicht verdeutlichen können. Es ist doch zu verrückt, dass wir jetzt über das notwendige Geld verfügen, um das Problem zu lösen, einen Tierarzt haben, der unsere Arbeit fortsetzen kann; und da sollten wir unsere Arbeit nicht vollenden dürfen. Auf verschiedene Weise und über allerlei Kanäle versuchen wir, die Sache zu einem guten Ende zu bringen, und inzwischen sind wir mit Vorbereitungen für eine Sterilisationskampage in einer anderen Stadt beschäftigt.

 

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