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Hunde suchen Freunde

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Luleburgaz 2010

Luleburgaz ist die größte Stadt der Provinz Kirklarelie und liegt ca. 189 km von Istanbul entfernt. Es ist eine Industriestadt mit 100.000 Einwohnern.

Unten stehende Mail erhielt der Verein von Freiwilligen des Tierheims von Luleburgaz:

Meine Damen/Herren,

Die Umstände im Tierheim Luleburgaz waren schlecht.

In drei Monaten hat unsere Organisation dort zusammen mit der Gemeinde etliche Verbesserungen realisiert. ( Siehe Fotos auf den nachfolgenden Links http://www.luleburgazbarinagi.com/?p=252 http://www.luleburgazbarinagi.com/?p=238)

Heutige Situation

Im Moment sind in dem Tierheim 30 unkastrierte Hündinnen und 32 unkastrierte Rüden. In der näheren Umgebung sind 14 Hündinnen und 30 Rüden nicht kastriert. Diese Tiere werden durch die Anwohner gefuttert werden

Unser Ziel

Unser Ziel ist es sowohl die Tiere im Tierheim als auch außerhalb zu kastrieren und impfen und, nach Registrierung, wieder in ihrem ursprünglichen Territorium frei zu lassen. Dies mit Ausnahme der Tiere, die zu alt, zu jung, krank, verwundet oder gehandicapt sind. Diese werden im Tierheim bleiben um versorgt zu werden.

Mitarbeiter der Gemeinde und Freiwillige

Die Gemeindetierärzte haben keine Erfahrung mit Kastrationen oder anderen Operationen, deshalb wurde bis jetzt nicht kastriert. Zwei der Gemeindetierärzte haben aber angegeben gerne im Sterilisieren und Kastrieren geschult zu werden und auch dafür Sorge tragen zu wollen, dass Hunde auch in der Zukunft unfruchtbar gemacht werden. Auch eine Anzahl weiterer Tierärzte will gerne die durch Sie verwendete Operationstechnik lernen.

Wenn hier eine Kastrationskampagne abgehalten wird, hat der Bürgermeister ausdrücklich gesagt, dass alle Arbeitnehmer und Freiwillige des Tierheims Ihrem Team helfen sollen wo sie können. Im Tierheim sind zwei Tierärzte, drei Arbeitnehmer und fünf Freiwillige.

Heutige Ausstattung

Das Tierheim verfügt über einen Operationsraum mit Heizung, Air Condition und einige medizinische Instrumente. Nach der Operation können die Tiere in separaten Zwingern und in einem von 3 Seiten ummauerten Platz versorgt werden.

Toilette und Dusche sind vorhanden. Die Gemeinde wird, in Zusammenarbeit mit der Bilge Universität in Istanbul, für Ohrclips sorgen, die Instrumente um diese anzubringen und ein Computersystem um die Tiere zu registrieren und weiter zu verfolgen.

Das gesamte Tierheim ist versehen mit fließend Wasser und Elektrizität.

Was wir zur Verfügung stellen können

Wenn Sie beschließen eine Kastrationskampagne in Luleburgaz durchzuführen, wird die Gemeinde die Kosten für den Transport Ihres Teams bezahlen, ebenso wie Unterkunft und Mahlzeiten.

Um Problemen mit der Tierärztekammer zuvor zu kommen, wird die Gemeinde einen Brief an das SHKD senden, in welchem sie Zustimmung für die Kampagne gibt.

Kurz gesagt, die Gemeinde ist bereit alle notwendige Mitarbeit zu gewähren, damit die Tiere kastriert werden.

Wir ersuchen Sie freundlich um Ihre Unterstützung beim Kastrieren der Tiere in unserem Distrikt.

Eine solche Aktion, die gestartet werden kann sobald Sie hierfür grünes Licht geben, wird beitragen zur Beherrschung der Streunerhundepopulation und wird für ein Stück Bewusstwerdung bezüglich Tiergesundheit bei der Bevölkerung sorgen. Es wird ein großer Schritt vorwärts sein und ein Vorbild für die gesamte Thrace Region.

Wir werden Ihnen mehr als dankbar für Ihre Hilfe sein.

Mit freundlichen Grüssen

Yagmur Ozgur Guven

On behalf of BGD Executive Committee

BGD General Secretary and Luleburgaz Shelter Volunteer

yao@bgd.org.tr

Kostenrechnung

Reise und Aufenthaltskosten von unserem Team werden durch die Gemeinde Luleburgaz bezahlt.

44 Hündinnen x 25 (Narkose, Desinfizierung, Operationsmaterial, etc..) = 1.100 Euro

62 Rüden x 20 (Narkose, Desinfizierung, Operationsmaterial, etc..)= 1.240 Euro

Ömer = 3 Tage 75 Euro

Necdet = 2 Tage 250 Euro

Murat = ein dicker Kuss von Linda Taal

106 x 12,90 = 1.367 Euro ( Tollwut, Cocktail Impfung, Behandlung gegen Flöhe und Zecken, Entwurmung)

Total 4.032 Euro

Unterstützen Sie uns wieder?

Heute, den 21. Dezember hat die Kastrationskampagne in Luleburgaz begonnen.

Murat ist sehr beschäftigt mit dem Kastrieren von Streunerhunden und der Schulung von zwei örtlichen Tierärzten.

Heute Abend um 19.30 Uhr türkischer Zeit war unser Team noch immer mit dem Kastrieren beschäftigt. 45 Hunde sind inzwischen kastriert. Murat erzählte dass es langsamer ging als geplant, da die örtlichen Gemeindetierärzte sehr enthusiastisch sind und alles sehen, wissen und lernen wollen.

Morgen Abend hofft er dass 100 Tiere kastriert sein werden.

Auch die örtlichen Freiwilligen sind unglaublich hilfreich mit dem Fangen und Versorgen der Hunde.

Murat ist ganz und gar glücklich und zufrieden!

23. Dezember 2010 Bericht von Murat

Wir sind zurück aus Luleburgaz

Wir haben 93 Hunde und 10 Katzen kastriert; dies zu tun war großartig.

Alle örtlichen Tierärzte und zwei Gemeindetierärzte haben den Operationen beigewohnt. Einer der Gemeindetierärzte ist inzwischen in der Lage Hunde zu kastrieren und ich bin sicher, dass er dies auch tun wird!

Die privaten Tierärzte waren bereits einigermaßen mit der “Schlüsselloch” Methode bekannt, aber führten diese nicht korrekt aus. Wir haben ihnen „Nachhilfe“ gegeben.

Jeder war erstaunt über die Anzahl Kastrationen, die wir innerhalb von zwei Tagen durchgeführt haben. Als ich den Menschen in Luleburgaz zuvor erzählte, wie vielen Tieren wir in diesen zwei Tagen helfen würden, wollten sie uns nicht glauben. Nun, da sie es selbst gesehen haben, sind sie noch immer faßungslos :o).

Allen Hunden geht es gut.

Bei einem Hund haben wir die rechte Hinterpfote amputiert, da diese dermaßen verwundet war, dass sie nicht mehr genesen würde.

Zudem haben wir das Tierheim inspiziert und allen Mitarbeitern und Freiwilligen erklärt, wie sie bestimmte Sachen behandeln könnten.

Gleich am ersten Tag kam uns der Bürgermeister besuchen und hatten wir reichlich das Interesse der Presse.

( http://www.gorunumgazetesi.com.tr/v2/haberler/sahipsiz-kedi-ve-kopekler-kisirlastirildi.html)

Der Bürgermeister wollte wahrlich alles „haarklein“ wissen und am zweiten Tag bat er mich in sein Büro zu kommen. Wir haben eine Stunde lang miteinander über die Problematik der Streunerhunde gesprochen. Er erzählte mir, dass, seitdem Yagmur ihm über die Möglichkeit vom Kastrieren und wieder frei lassen der Hunde erzählt hatte, er soviel Informationen wie möglich über diese Lösung im Internet gesucht hatte.

Er ist vollkommen damit eins, dass dies DIE Lösung ist und dass weitergemacht werden muss mit dem Kastrieren der Hunde.

Luleburgaz hat 100.000 Einwohner. Statistisch gesehen bedeutet dies, dass dort noch mehr Hunde herum streunen müssen wie die Anzahl, die wir nun kastriert haben.

Ich habe Yagmur und ihrem Mann gesagt, dass sie mit der Gemeinde zusammenarbeiten müssen und eine Organisation aufbauen müssen, die das Tierheim leitet kann.

Alles Liebe,

Murat

24 Dezember

Worauf wir so gehofft und alle darauf hingearbeitet haben, ist, kurz vor Jahresende 2010, wahr geworden.

Wie ich schon eher schrieb, ist der Bürgermeister von Luleburgaz ganz und gar “um”; er ist mit uns einig dass kastrieren und wieder frei lassen der (Streuner-) Hunde die einzige strukturelle und humane Lösung der Überpopulation von Streunerhunden ist und hat zugesagt, dass die Kosten für die Nachfolge unserer Kampagne übernommen werden. Es kommt noch besser…Yagmur und ihr Mann haben den Plan gefasst eine Firma zu beginnen, welche im Auftrag der Gemeinde die Hunde kastrieren wird und das Tierheim betreiben wird. Sie werden junge Tierärzte in Dienst nehmen um diese Arbeit auszuführen.

Murat und Necdet haben zugesagt die Ärzte gratis in der Operationstechnik zu schulen.

Im gesamten Distrikt Luleburgaz sind an die 4.000 Hunde. Für all diese Hunde gibt es, dank der durch ActieZwerfhonden finanzierten Kampagne, Sicht auf eine bessere Zukunft!

Laut Murat sind sowohl die örtliche Tierschutzvereinigung, als auch der Bürgermeister, ActieZwerfhonden sehr dankbar. Dankschreiben sind unterwegs.

Auch haben verschiedene Zeitungen die Nachricht über die Kampagne veröffentlich.

Am Ende des Jahres ist dies ein großartiger Schritt in die gute Richtung!

Luleburgaz Zeitung

24 Marz 2011

Yagmur aus Luleburgaz schickte wieder einen Bericht.

Der Plan, zusammen mit ihrem Mann eine Firma zu gründen, die im Auftrag der Stadtverwaltung die Streunerhunde weiter sterilisieren sollte, hat leider nicht geklappt. Positive Neuigkeiten sind, dass die städtischen Tierärzte, die von unseren Ärzten ausgebildet worden sind, nach der Abreise unseres Teams mit dem Sterilisieren weiter gemacht haben. Es geht um drei Hunde pro Woche; nicht viel, aber wohl konsequent und auf die richtige Art und Weise. Allen sterilisierten Hunden geht es gut.

Dies ist nun wirklich das Ziel unserer Arbeit; Städte, die nach unserem Beispiel weiter machen, sodass die Population der Streunerhunde überschaubar bleibt und letztendlich auf natürliche Weise abnehmen wird.

Der örtliche Tierschutzverein versucht, den Plan Yagmurs und ihres Mannes zu übernehmen.

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