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Hunde suchen Freunde

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Mudurnu 2016/2017

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Bilder Mudurnu

April 2017 scroll down

Mudurnu ist ein Distrikt ca. 300 km östlich von Istanbul. Die Hauptstadt ist Bolu.

Es gibt dort ungefähr 500 streunende Hunde und 150 streunende Katzen. Der Ort hat kein Tierheim, und die Bevölkerung ist daran gewöhnt, mit den Straßentieren zu leben.

 

Die Operation wird einige Tage dauern, weil es dort keine Freiwilligen gibt, ebenso wenig Operationssäle und Vorrichtungen für die Vor- und Nachsorge. Wohl hat die Gemeinde für die Versorgung verwundeter Tiere einen privaten Tierarzt unter Vertrag.

Wir freuen uns, in diesem besonderen Ort arbeiten zu dürfen, wo die Tiere alle in Freiheit leben.

Mit der Gemeinde wurde ein Vertrag unterzeichnet, in dem sie ihre Mitarbeit und die Sicherheit der Hunde zusagt. Sie sorgt für einen Raum, der als Operationssaal genutzt werden kann sowie für einen Raum für die Vor- und Nachsorge. Auch stellt die Gemeinde einen Wagen und Personal zur Verfügung, das unter Anleitung unseres Hundefängers die Tiere fangen kann, und verbreitet die Mitteilung, dass jeder kostenlos seine Tiere sterilisieren lassen kann.

Für Futter für die Tiere während der Behandlung und die Unterbringung und Verpflegung unseres Teams wird die Gemeinde ebenfalls sorgen

12-10-2016

Vom 1. bis zum 10. Oktober ist unser Team unter Leitung von Tierarzt Murat Bekhan in der Stadt Mudurnu im Nordwesten der Türkei gewesen, um Hunde und Katzen zu kastrieren.

Der professionelle Hundefänger aus Istanbul kam am 1. Oktober an und begann gleich mit dem Einfangen frei laufender Hunde. Mitglieder von HAYTAP sind nach Mudurnu gekommen, um beim Fangen der Katzen zu helfen. Die Para-Veterinäre Ömer und  Hüseyin kamen am 4. Oktober an und die Tierärzte Murat und Necdet am 5. Oktober. Die chirurgischen Eingriffe fanden vom 6. bis zum 9. Oktober statt. Der Bürgermeister von Mudurnu ist ein wunderbarer Mann. Im Laufe des Projektes hat er sicher zehn Mal vorbeigeschaut. Er versteht sehr gut, dass Kastrieren und Freilassen die einzige Lösung ist, um die Zahl der frei laufenden Hunde zu reduzieren.

Das Problem ist, dass die ca. 6.300 Einwohner zählende Gemeinde eine arme Gemeinde ist.

Alle Teammitglieder sind mit positiven Berichten über die örtliche Bevölkerung zurückgekommen. Man brachte vor allem Hündinnen und Kätzinnen. In ihren Augen sollten die Rüden und Kater „unversehrt“ bleiben. Die meisten Hunde waren gesund. Murat fand, dass es den frei laufenden Hunden in Mudurnu so besser geht als in einem Tierheim. Zwei Hunde waren gesundheitlich nicht stabil genug für eine Narkose. Darum wurden für diese Tiere bei Dorfbewohnern, die die Hunde versorgen werden, Medikamente zurückgelassen. Murat wird mit ihnen und mit Mr. Ibrahim Dursun, dem örtlichen Tierarzt, in Kontakt bleiben

Die Kondition der Katzen war im Allgemeinen besser als die der Hunde. Sie kommen ganz gut zurecht wegen der vielen Hühnerfarmen in der Umgebung und weil die Dorfbewohner Katzen gegenüber toleranter sind. Ein Wehrmutstropfen war, dass der 12 Jahre alte Apparat, der die medizinischen Geräte sterilisiert, kaputt gegangen ist. Er muss ersetzt werden, und das wird eine kostspielige Angelegenheit.

Insgesamt wurden 329 Operationen durchgeführt, wovon 238 an Hunden. Von den 238 Hunden waren 193 Hündinnen und 45 Rüden. Von den 238 Hunden waren 159 jünger als 1 Jahr, 57 zwischen einem und 3 Jahren und 22 älter als 3 Jahre.

Von den 193 Hündinnen waren 17 trächtig.

11 Hunde hatten Räude. Kein einziger Hund hatte Parvovirose oder Staupe. Ein Hund hatte ein gebrochenes Bein. Necdet hat ihn mitgenommen und wird ihn operieren.

Von den 91 Katzen, die kastriert wurden, waren 83 fraulich. Keine einzige Katze war trächtig. Von den 91 Katzen waren 28 jünger als 1 Jahr und 63 zwischen einem und 3 Jahren alt.

Während des Projektes wurden zwei Tierärzte ausgebildet, Mr. Ibrahim Dursun und Mr. Faith Tinmaz. Eine Tierärztin, Ms. Sibel Efe, wollte nur zuschauen und nicht selbst operieren.

Mr. Ibrahim Dursun kann selbst die Schlüssellochtechnik anwenden und ist begeistert. Das Problem ist, dass er wegen der ganzen Bürokratie nur einige Stunden in der Woche von der Gemeinde Mudurnu angestellt werden kann. Daneben hat er seine eigene Klinik und hat auch viel mit Nutztieren zu tun. Der Bürgermeister sucht nach einer Lösung dieses Problems.

Mr. Faith Tinmaz stellte sich als Naturtalent heraus. Er hat sein Studium gerade erst abgeschlossen. Murat sagt, dass er in der Türkei noch nie solche begnadeten Operationshände gesehen hat. Mr. Tinmaz hatte noch nie mit der Schlüssellochmethode gearbeitet, hat sich diese jedoch im Nu eigen gemacht. Seine Familie hat einen Bauernhof, und er will sich auf Nutztiere zulegen. Murat hat ihm geraten, sein Talent nicht zu vergeuden und sich mit seiner Präzision auf Haustiere zuzulegen.

Nach Abschluss der Kampagne hat die Gemeinde Mudurnu Murats Auto vollgetankt, ebenso die Autos der Mitglieder von Haytap.

Alles zusammen genommen war es wieder ein sehr gelungenes Projekt.

Zur Zeit untersuchen wir die Möglichkeit, noch mal 250 Hunde zu sterilisieren/kastrieren, sodass auch der Rest der Hündinnen und Rüden unfruchtbar ist. Wir haben jedoch zu wenig Geld. Darum: Wenn Sie etwas spenden möchten, wäre das mehr als willkommen!

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Mudurnu Marz 2017

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Wir sind aus Mudurnu zurück.

Wir haben insgesamt 253 Eingriffe ausgeführt.

 

217 Hunde

Geschlecht:        173 Hündinnen und 44 Rüden

Alter:                    163 waren jünger als 1 Jahr

29 waren zwischen 1 und 3 Jahren

25 waren älter als 3 Jahre

Trächtig:             78 Hündinnen waren trächtig, die meisten in einem frühen Stadium

Nicht gelungene Eingriffe:

4 Hunde hatten früher woanders einen nicht gelungenen Eingriff hinter sich (nicht gelungene Kastration oder zurückgebliebene Eierstöcke usw.)

Gesundheit:        Die meisten Hunde waren gesund und kräftig genug für eine Operation; 7 Hunde hatten Räude; es wurde kein Hund mit Distemper oder Parvovirose angetroffen.

Ein Hund, ein Husky, war behindert; darum haben wir ihn zum SHKD Hasdal gebracht. Das habe ich gemacht, weil Damla und Omer angeboten hatten, einen Spezialisten für den Hund einzuschalten. Wenn seine Chancen gut stehen, wird er behandelt werden; aber wenn es nicht gut aussieht, werden sie ihn einschläfern lassen. Wir geben ihm also eine Chance, aber ich denke, dass wir ihn letztendlich werden einschläfern müssen.

 

36 Katzen (von der Gemeinde Mudurnu bezahlt)

Geschlecht:        33 weibliche Katzen und 3 Kater

Schwanger:        9

Gesundheit:        fast alle Katzen waren gesund

Alter:                    26 waren jünger als 1 Jahr

Die übrigen Katzen waren zwischen 1 und 3 Jahren alt.

 

Einer der Hunde ist leider während des Eingriffs gestorben. Bereits vor der Operation hatten wir das befürchtet. Er hatte eine Form von „Gangreen“ an seiner linken Pfote. Wir mussten diese darum amputieren. Während der Operation entdeckten wir auch noch einen Tumor. Kurz bevor ich die Entscheidung treffen wollte, ihn einschläfern zu lassen, starb er von sich aus.

 

Wir haben auch den städtischen Tierarzt ausgebildet. Leider kann er keine Begeisterung für seine Arbeit aufbringen (Er hat lediglich zugeschaut und wollte selbst nichts üben). Er ist also leider nicht einsetzbar.

 

Wir haben das Budget für Mudurnu bereits zusammen, sodass wir für diese Kampagne keine Finanzierung benötigen.

Insgesamt Mudurnu 326 + 253 = 579 Tiere kastriert

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

28 Marz 2017

Am 26. März 2017 konnten wir endlich die Sterilisationen in Mudurnu fortsetzen.

Am 26. Wurden 106 Hunde sterilisiert. Einen Tag später ging es allen wieder gut.