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Hunde suchen Freunde

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Bericht vom Gründer

 

 

Ich kam zum ersten Mal 1980 in die Türkei und war schockiert vom Anblick der ängstlichen Hunde, die durch die Strassen von Istanbul streunten und den toten Tieren an den Wegen. Aktiv für die Straßenhunde wurde ich erst 1996, als meine Firma Futura Tekstil, auf ein neues Gelände in Beylikduze umzog. Verschiedene Straßenhunde lebten auf und in der Umgebung von unserem neuen Firmengelände. Ich brachte die Hunde natürlich zum Tierarzt, lies sie impfen, sterilisieren und beauftragte unsere Mitarbeiter, sie zu füttern. Leider war bei einem unserer Hunde, Sunny, die Schwangerschaft schon zu weit fortgeschritten und sie bekam 4 Welpen (Sunny und ihre noch lebenden zwei Welpen wohnen jetzt in meinem Haus bei Sapanca. Die anderen zwei Welpen und der Vater, Korsan, sind kürzlich gestorben – Korsan ist 13 Jahre alt geworden, ziemlich alt für einen Rottweiler.).

Ich realisierte mir, dass, wenn jeder Fabrikeigentümer in Istanbul, jeder Bekci (Hausmeister/Bewacher) eines Wohnungsgebäudes, meinem Beispiel folgend würde, das Straßenhundeproblem in Istanbul schnell gelöst sein würde. Dieser Gedanke hat mich vor 8 Jahren dazu bewogen, um SHKD zu errichten.

Das Ziel von SHKD ist darum, die Methode des „Sterilisieren und Freilassen“ in Istanbul und den umliegenden Gebieten einzuführen als Lösung für das Straßenhundeproblem der Stadt. Nachdem ich erste Spenden getan hatte an andere Tierschutzorganisationen, realisierte ich mir, dass diese Vereine keine überkuppelnde Strategie hatten. Erst einmal besuchte ich viele gemeinnützige Tierschutzorganisationen und die WHO (Weltgesundheitsorganisation) um das Hundeproblem und die Lösung davon zu studieren. Ich war erstaunt, dass scheinbar kein einziger türkischer Politiker oder höherer Beamter das Problem untersucht hatte und wenn sie es schon untersucht hatten, nichts damit getan hatten.

Bereits seit der Ottomanischen Zeit und auch schon davor haben die Autoritäten von Istanbul probiert, um die Stadt von den Straßenhunden zu erlösen, durch sie zu vergiften, sie auf der Insel Haydarsiz auszusetzen und dort verhungern zu lassen, sie zu erschießen oder durch noch viel grausamere Methoden auszurotten. Und noch stets gibt es abertausend Hunde in der Stadt. Noch immer sieht man ihre Leichen entlang der türkischen Wege. Und noch immer verursachen sie viele Verkehrsunfälle.

Wird es nicht höchste Zeit um das Problem zu neu untersuchen?

„Sterilisieren und Freilassen“ erschien mir die simpelste Lösung und so einfach, dass ich so naiv war um zu glauben, dass die lokalen türkischen Autoritäten die Methode aufgreifen würden, sobald SHKD ihnen den Weg weisen würden, durch es einzuführen in der Umgebung unseres Tierheims in Gokturk. Wir merkten jedoch schnell, dass Beamte und Politiker oftmals nicht interessiert genug sind oder zu voreingenommen sind, um andere Methoden als das sporadische und sinnlose Töten von Hunden in Augenschein zu nehmen.

8 Jahre später, ungeachtet dem Sterilisieren und Impfen von mehr als 20.000 Hunden in Istanbul, ungeachtet vieler Besuche an Bürgermeister und Politiker, ungeachtet der heldenhaften Versuche von Perihan Agnelli vom F.H.D.D. in Fetiye, die ohne Unterbrechung in Ankara gelobbyt hat für die Methode des „Sterilisieren und Freilassens“ und ungeachtet der Tatsache das der Obertierarzt von Istanbul Buyuksehir Belediye uns versichert hat, das er unsere Strategie als die einzigste Lösung sieht, warten wir noch stets darauf, das „Sterilisieren und Freilassen“ als offizielles Maßnahme angenommen wird.

Wir hoffen, dass es in den Ausführungen des aktuellen Tierschutzgesetzes mitgenommen wird. Der folgende Schritt würde sein, um die Gemeinde Istanbul davon zu überzeugen, das S&V’ durch motivierte NGO’s wie SHKD, EDHKD und FHDD ausgeführt werden sollte und nicht durch dieselben schlecht motivierten Gemeindebeamten, die jetzt sporadisch die meist zutraulichen Hunde töten.

Wie es SHKD schon in Gokturk und in vielen anderen Außenbezirken und Dörfern rundum Istanbul gezeigt hat, muss Sterilisieren und Freilassen’ als eine Art militäre Kampagne eingeführt werden. Auch muss das Vertrauen von Tierfreunden gewonnen werden, so dass sie ihre Hunde freiwillig in die Kliniken bringen, um sie kostenlos sterilisieren und impfen zu lassen, anstatt sie vor uns zu verbergen, wie sie das momentan tun vor den Todesschwadronen der Gemeinden. Die heutige Praxis der Gemeinden, um die Hunde einzufangen und dann an anderer Stelle wieder auszusetzen, muss eingedämmt werden. Individuelle Gemeinden können das Problem nicht allein lösen. Die Lösung muss durch Buyuksehir Belediye über ganz Istanbul ausgetragen werden, mit koordiniertem Einfangen, Sterilisieren, Impfen und wieder Aussetzen. Daher unser Motto:

Kisirlastir – Asilat – Yasat: Sterilisieren – Impfen – Leben Lassen

Robert Smith

10. März 2006