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Hunde suchen Freunde

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Hasdal/Istanbul

Missstände im städtischen Tierheim Hasdal/Istanbul

An verschiedenen Stellen im Internet werden die Missstände im städtischen Tierheim Hasdal/Instanbul angeprangert, und viele Emailaktionen rufen zum Protest auf. Die Bilder lügen nicht, aber manche Texte entsprechen nicht der Wahrheit. Am 23. Januar wird auf dem Taksim Platz in Istanbul ein Protest stattfinden. Dieser Protest wird sich nicht nur gegen das Hasdal richten, sondern eigentlich gegen alle Missstände in den Tierheimen und bei den Sterilisationen, die durch städtische Tierärzte in Istanbul ausgeführt werden.

Im Hasdal werden gefangene Streunerhunde sterilisiert. Die meisten Tierärzte sind nicht capabel, und die Versorgung der Hunde vor und nach der Operation ist mehr als schlecht und respektlos.

Eigentlich sollen die Tiere nach der Operation einige Tage gut gepflegt und dann wieder in ihrem eigenen Territorium frei gelassen werden. Das geschieht nicht; die Tiere werden sehr schlecht versorgt, und von „wieder frei lassen“ kann keine Rede sein, die Hunde werden oft in den Wäldern ums Tierheim oder in unbewohnten Gebieten ausgesetzt, wo sie vor Hunger und Durst umkommen. Kranke und verwundete Tiere werden nicht behandelt, sondern nur sterilisiert.

Die Stadtverwaltung hat zugestimmt, mit dem türkischen Tierschutzverein HAYTAP ins Gespräch zu kommen, um zu sehen, wie man den Weg zur Verbesserung einschlagen kann. Von diesen Gesprächen darf man keine Wunder erwarten, aber die Aktion Streunerhunde findet es auch nicht in Ordnung, die geplanten Gespräche mit allerlei Protestaufrufen zu durchkreuzen, die inhaltlich nicht stimmen.

Wohl hat die Aktion Streunerhunde dem Bürgermeister von Istanbul einen Brief geschrieben, in dem sie deutlich angibt, dass die Arbeitsweise im Hasdal gegen das türkische Tierschutzgesetz verstößt und ihn nachdrücklich gebeten, dem angerichteten Tierelend ein Ende zu machen.

Die Aktion Streunerhunde wird die Sache auf dem Fuß folgen, und sollte – im Dialog mit ihren Kollegen in Istanbul – der Moment kommen, in dem sie ihre Leitlinie anpassen muss, so wird sie das mit Sicherheit tun.

Brief naar burgemeester

Mr. Topbas,

My name is Linda Taal and I am the founder of Stichting ActieZwerfhonden (StraydogsCampaign foundation), a Dutch foundation of volunteers fighting for the Turkish straydogs and dogs in shelters.

Our aim is to improve their lives and diminish the growth of the population of straydogs by means of neuter and release as described in Turkish Animalwelfare law 5199.

Most likely you are aware of the fact that despite the law, neutering of straydogs is not common practice in Turkey and Istanbul is no execption.

My foundation acknowledges the problem is immense and won’t be solved in a couple of month. She also acknowledges education is a necessity in changing the overall attitude towards the dogs.

And most of all, for a country as big as Turkey, outside help will be needed to solve the straydog problem.

In 2010 the foundation financed neutering campaigns in Bitlis, Erdek, Sutculer and Luleburgaz and we do our utmost to find means to finance more campaigns in 2011.

On one of my visits to a shelter in Kemurburgaz I noticed the circumstances under which straydogs were kept and neutered in the Hasdal municipality shelter. I have to say the conditions are less than poor and the way the dogs are treated by municipality employees is beyond believe. There is nothing humane in the way these animals are neutered and treated before and after surgery. Too many dogs are dying and too many dogs are released with injuries. The dogs are not release in their original territory, as formulated in the law, but in the woods outside the shelter or in abandoned areas where they are likely to starve from hunger.

Despite the ethical objections against the way the municipality employees work, from economic perspective they are also wasting money. The solution of neuter and release is not only part of the law in the interest of the dogs, but also because it’s the most economic solution; killing our dumping in desolated areas will never diminish the stray dog population, the problem will remain and for decades and decades a lot of money is and will be spend on killing dogs or deportation of them to a place where they will surely die sooner than they would have normally. The number of stray dogs adapts to the carrying capacity of the environment. When dogs are caught or killed the remaining bitches will mate more often, there litter will be bigger and the survival chances of the pups will be better. So the actual number of strays in an area will remain constant and the total number of strays will only grow by creating a new population in abandoned areas where before there were no strays. This means the citizens will continue complaining and the municipality will respond to their complains by killing or deportation of the dogs and the remaining bitches….etc. ect.. The only way to diminish the stray dog population in to have the carrying capacity of an area be met by neutered dogs, and so since there will be no offspring in a few years there will be hardly any stray dogs left.

Mr. Topbas, I call upon you to make an end to the horrible circumstances in the Hasdal municipal shelter and to use all your influence to have catch, neuter and release = Turkish law 5199 implemented in your city.

Awaiting your reply telling me what you can and will do to change the faith of the dogs for the better,

I remain Sincerely yours

Linda Taal Stichting ActieZwerfhonden

Antwort

Als Antwort erhielt ActieZwerfhonden einen Standardbrief ohne Datum oder Unterschrift mit den üblichen Lügen; dass nichts davon stimmt, dass die Hunde ordentlich kastriert und wieder in ihrem Territorium frei gelassen werden.

In einem anderen Brief verwies die Gemeinde selbst auf die Tatsache, dass Hasdal von PETA unterstützt wird.

Als Reaktion verwies PETA diese Geschichte ins Land der Fabeln und verlangte eine Berichtigung von der Gemeinde.

Unterdessen geht die Überlegung mit HAYTAP, auf höchstem Niveau, weiter. Überlegung die darauf gerichtet ist, dass

mangelhaft geschulte Tierärzte und Betreuer entlassen werden sollen,

das Tierheim besser ausgerüstet werden soll für seine Aufgabe ( worunter auch Nothilfe für kranke und verwundete Tiere verstanden wird ),

aufgenommene Tiere nicht einfach nur kastriert werden, sondern auch nach der Gesundheit des Tieres gesehen werden soll,

die Tiere nach der Kastration in ihr ursprüngliches Territorium zurück gesetzt werden sollen.

Haytap stellt weiter fest dass das, was in Hasdal geschieht, bezeichnend ist für die Situation in ganz Istanbul, selbst für die gesamt Türkei; anstelle von Vergiftungen von Streunerhunden in großem Massstab ist man nun übergegangen zum Kastrieren und Aussetzen der Hunde in abgelegenen Gebieten. Sie werden nicht mehr getötet, aber man lässt sie tot gehen.

Menschen, die das Hasdal in der letzten Januarwoche besucht haben, erzählten übrigens dass alles dort nun gut aussieht; scheinbar hat die Veröffentlichung der Bilder durch Let’s adopt also wohl einen Effekt gehabt.

Ihre Manier von Protest und die Sprache die dabei gebraucht wird, ist jedoch nicht die Art von ActieZwerfhonden.