Warning: call_user_func_array() expects parameter 1 to be a valid callback, no array or string given in /home3/linda/public_html/aktionstreunerhunde.nl/wp-includes/class-wp-hook.php on line 298
Sowohl Paypal als auch Online Schenken stellen Kosten für jede Spende in Rechnung. Manchmal ist es wirtschaftlicher wenn Sie Ihre Spende per Bank überweisen.
Online spenden mit PayPal

Newsbrief

Ihr Name (Pflichtfeld)

Ihre E-Mail-Adresse (Pflichtfeld)

Hunde suchen Freunde

Bank: ING Bank in Amsterdam IBAN:NL62INGB 0004011891 BIC / SWIFT-Code: INGBNL2A. Stichting ActieZwerfhonden Zonnemaire, Holland

Sariyer

Freiwillige Mitarbeiter finden vergiftete Hunde in Sariyer Freitag 29. Februar 2008 Artikel Turkish Daily News

 

Die Wälder der Gemeinde Sariyer werden als Müllkippe für unerwünschte Hunde gebraucht, so sagen die Freiwilligen einer seriösen Tierschutzorganisation. Dort, weitab von der Öffentlichkeit, werden die Hunde am laufendem Band getötet. In der letzten Woche wurden in diesem Gebiet 15 vergiftete Hunde gefunden.

DAMARIS KREMIDA and SENEM SONGÜN ISTANBUL – Turkish Daily News

15 vergiftete Streuner sind in dieser Woche in den Wäldern von Istanbul Sariyer gefunden worden, berichten Augenzeugen der Tierschutzorganisationen in Sariyer und des in der Nähe liegenden Bahçeköy, gestern.

Die Hunde wurden durch freiwillige Mitarbeiter auf der Hauptverbindungsstraße zwischen Bahçeköy, Zekeriyaköy und der am schwarzen Meer gelegenen Stad Kilyos gefunden und versorgt. Alle Hunde waren mit einer Betäubungspistole beschossen worden, die Gemeinden häufig gebrauchen beim „Aufräumen“ unerwünschter Hunde, erzählten die Mitarbeiter an Turkish Daily News.

Sebnem Aslan, Sprecher der Bilgi Universität, unternimmt seit 2000 Aktionen zugunsten der Tiere und ist seit einem Jahr befugt als freiwillige Tierschutzbeauftragte, nachdem sie einen Kursus absolviert hat, der durch die Gemeinden von Istanbul organisiert wurde.( note webmaster: dieser Kursus beinhaltet nicht viel und gibt auch keine Rechte oder Pflichten). Aslan wohnt selbst in Ariköy. Die Reihe der Vergiftungen ist in der letzten Woche begonnen, sagt Aslan. Die Hunden haben alle die gleichen Injektionsnadeln im Rücken.

Diese Art Betäubungspistolen wird auschließlich durch Gemienden gebraucht, sagt Aslan. Sie und andere Freiwillige haben das Gefühl, das diese Reihe von Vergiftungen der Beweis dafür ist, daß die Gemeinden hinter dem Tod der Hunde stecken. „Aber wir sind uns nicht sicher welche Gemeinde sie gebraucht“ sagt sie. „ Sie machen das ungefähr alle drei Monate, das Töten und Vergiften der Hunde von Zekeriyaköy. Jeden Tag werden neue Hunde aus dem Zentrum der Stadt hierher gebracht, weil die Menschen in der Stadt sich über die Hunde beschweren, also setzt die Stadt sie hier einfach aus“, sagt Aslan. Sie und die anderen Freiwilligen versorgen die Hunde, die hier ankommen, geben ihnen Wasser und Brot aber alle zwei bis drei Monate verschwinden diese Hunde einfach, sagt sie. Auch wenn sie schon immer das Vermuten hatten, daß die Hunde getötet wurden, so hat man in diesem Fall doch unmisverständliches Beweismaterial, meint Aslan

In ihrem Dorf Ariköy gibt es fünf Freiwillige, so wie sie, um den 20 Streunern des Dorfes zu helfen.

Diese Vergiftungen sind weder die Ersten noch die Letzten; es geht schon seit Jahren auf diese Art und Weise. Dieser Ort liegt ganz in der Nähre von Sariyer und wir denken dann auch, daß die Gemeinde Sariyer hierfür verantwortlich ist, sagt Bilge Okay, Gründer der EHDKD (Homeless Animals and Environmental Protection Society).

Ein neues Tierschutzgesetz, das international anerkannte Arbeitsweisen im Umgang mit Streunern vorschreibt, ist 2004 angenommen worden. Laut Artikel 5199 sind Gemeinden verpflichtet um Streuner zu neutralisieren und diese neutralisierten Tiere am Fundplatz wieder auszusetzen, damit dieser Platz von nicht neutralisierten Tieren freigehalten wird. Das Aussetzen der Tiere in den Wäldern außerhalb der Stadt ist verboten.

Der Bürgermeister von Sariyer, Yusuf Tulun, ist leider kein Befürworter dieses Gesetzes und der Tierschutzorganisationen, sagen die Freiwilligen im Gebiet um Sariyer. Mitglieder der EHDKD, eine Organisation die seit Jahren versucht die Gemeinde Sariyer beim Versorgen der Streuner zu unterstützen, bekam eine unfreundliche Antwort von ihm, die sie zur Information auf ihre website gesetzt hat.

„Das Tierschutzgesetz ist furchtbar. Ich habe mit den Bürgern zu tun. Ich bekomme meine Stimmen von den Menschen, nicht von den Hunden. Menschen wollen keine Hunde auf der Straße. Warum sollte ich sie dann in ihr Territorium zurücksetzen? Ich habe sie eingesammelt und nach Kisirkaya gebracht, wo sie in ihrer natürlichen Umgebung ausgesetzt wurden, und das ist der Wald. Ich wünschte, daß das Vergiften wieder erlaubt wäre. Wir haben außer den Hunden noch so viel zu regeln. Ich will nicht mit den freiwilligen Tierschützern zusammen arbeiten. Sie dürfen das Rehabilitationszentrum in Kisirkaya nicht betreten. Das Problem kann nur durch die Gemeinden und durch die städtischen Autoritäten von Istanbul gelöst werden. Alle Hunde müssen durch sie eingesammelt werden und dann weitab von der Stadt ausgesetzt werden. Tierfreunde können sie dort dann füttern, wenn sie wollen“, sagte Tulun am 24. Januar. Der Bürgermeister war nicht zu sprechen und gab kein Kommentar ab, für diese Aussprache.

Einer der medizinischen Experten der Gemeinde Sariyer, der nicht beim Namen genannt werden möchte, sprach mit der TDN. Er hat auf die Vergiftungen aufmerksam gemacht und gesagt, daß sie durch Menschen vorgenommen werden, die es nicht gut meinen mit den Hunden. Er ist enttäuscht, daß die freiwilligen Tierschützer die Gemeinde Sariyer dieser Greueltaten beschuldigt. „Warum beschuldigen sie uns? Wir haben gute Beziehungen zu ihnen“, sagt er. Der Experte der Gemeinde war informiert über die Tötung von drei großen Hunden und einer Katze, hatte aber gedacht, daß der Tod durch eine Lebensmittelvergiftung verursacht wurde. Die Gemeinde hatte einen der Hunde untersuchen lassen um herauszufinden was die Toddesursache war, sagt er, und fügt hinzu, daß die Gemeinde nichts mit dem Aussetzen der Streuner im Wald zu tun hat. „Unsere Aufgabe ist es, diese Tiere zu rehabilitieren“, sagt er. Das Wohlergehen von Tieren, Menschen und der Gemeinschaft, das ist unsere Arbeit.“

Als wir nachfragen ob die Gemeinde etwas unternimmt um die Schuldigen zu finden, die die Hunde auf der Straße von Bahçeköy nach Kilyos vergiftet haben, sagt er, daß das Gebiet nicht innerhalb der Grenzen von Sariyer liegt und somit die gesetzlichen Autoritäten verantwortlich sind. Seitdem die Gemeinde von Saryier einen neuen Beamten für veterinäre Belange eingestellt hat, Ahmet Bolukbasi, scheint es so zu sein, daß die Stadt bereit ist mit den freiwilligen Tierschützern zusammen zu arbeiten.

EHDKD hat zwei Gerichtsverfahren gegen die Gemeinde Saryier laufen für das illegale Aussetzen von Hunden in den Wäldern. „Wir geben unseren legalen Kampf nicht auf, bis diese illegalen, unmenschlichen und grausamen Machenschaften gestopt werden“, sagt Ivan Jimenez, gefestigt als Makler und Freiwilliger für die Rechte der Tiere in Istanbul, zu TDN. „ Wir erlauben nicht, daß Tiere auf diese Art und Weise mishandelt werden.“

 

YUSUF TULUN: STOPPT DIESEN MASSENMORD

 

Fur schreckliche Bilder sehen hier